Unternehmensvideo mit einer Übersicht über unser Leistungsspektrum

Mit unserem umfassenden Unternehmensvideo möchten wir Ihnen viele interessante Einblicke in unsere Projekte aus den Bereichen Stahlwasserbau, Schleusenbau, Brückenbau, Sonderkonstruktionsbau und dem industriellen und allgemeinem Stahlbau geben.

Unser Unternehmensvideo in voller Länge finden Sie hier.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Anschauen.

Neuer Standort in Hamburg

Die SEE-Ingenieure GmbH & Co.KG ist weiter auf Wachstumskurs und mit einer neuen Niederlassung nun auch in Hamburg vertreten.


Artikel aus dem Wirtschaftsecho Januar 2016

Die neue Rampe ist da!

Montage der von uns geplanten Verladerampe am Emder Außenhafen

 

Zeitungsbericht der OZ am 21.11.2015

 

Ro-Ro-Brücke für den Dalbenliegeplatz an der Emspier wird nächste Woche montiert. Die gigantischen Teile sind bei Nyblad in Papenburg gefertigt worden. Die bislang einzigartige Konstruktion wurde in Ostfriesland entwickelt.

Emden/Papenburg - Noch steht Monstrum unter Dach – in einer eigens dafür errichteten Halle der Stahlbaufirma Nyblad am Rande des Papenburger Hafens. Das Monstrum – 25 Meter breit, 45 Meter lang und 210 Tonnen schwer – ist die Klappe für die Ro-Ro-Brücke am neuen Dalbenliegeplatz an der Emspier im Emder Hafen. Über die sollen künftig Autos rollen, die im Emder Hafen auf große Car-Carrier umgeschlagen werden.

Fast ein Dreivierteljahr lang haben die Mitarbeiter bei Nyblad an der Klappe und an 140 Tonnen schweren Schwimmkörper gearbeitet, auf dem die Klappe in Emden fixiert wird. 3,2 Millionen Euro lässt sich das Land den Bau der Rampe kosten. Nach jahrelanger Verzögerung nähert sich damit das insgesamt gut acht Millionen Euro teure Mammutprojekt Dalbenliegeplatz im Emder Hafen nun dem Abschluss.

Das Bauwerk ist in seiner Art einzigartig

Am Montag, 23. November, wird die riesige Stahlklappe aus der Halle gewuchtet und vom gigantischen Schwimmkran „Triton“ der Reederei Wagenborg aus Delfzijl auf einen Schwimm-Ponton bugsiert. Der Schwimmkörper wird zu Wasser gelassen, und beide Stahlkolosse werden nach Emden geschleppt, wo sie am Mittwoch, 24. November, und Donnerstag, 25. November, montiert werden sollen.

Für den 21. Dezember ist die feierliche Inbetriebnahme geplant, zu der sich auch Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) angekündigt hat. Der Emder Hafen erhofft sich vom Dalbenliegeplatz, den Autoumschlag von zuletzt 1,3 Millionen Fahrzeuge im Jahr 2014 noch weiter steigern zu können.

Geplant und konstruiert worden ist die Brücke, auf der die riesigen Autofrachter aus drei verschiedenen Richtungen ihre bordeigenen Verladerampen auflegen können, in Emden – bei der Firma SEE-Ingenieure. Und die betont, dass das Bauwerk in seiner Art bislang einzigartig ist: Der Schwimmkörper, der die Brücke trägt und als Gegengewicht stabil hält, wird über zwei in den Außenemsgrund getriebene Dalben gestülpt, in denen Elektro-Hubzylinder stecken. Indem der Schwimmkörper einen Großteil der Last trägt, muss die Technik weit weniger Kraft aufwenden, um die Brückenklappe bei Bedarf zu heben oder senken – und indem über spezielle Konstruktionskniffe innerhalb der Dalben immer eine bestimmte Zugkraft wirkt, ist die Gefahr, dass die Zylinderstangen einknicken und kaputtgehen, minimiert. „Das schont die Zylinder extrem, Wartungsarbeiten entfallen fast völlig und werden deutlich einfacher. Auf diese Weise brauchen wir außerdem kein Portal oberhalb der Brücke für die Technik, was die Wartung sonst auch gefährlicher macht“, sagt Matthias Symens, Geschäftsführer von SEE-Ingenieure. Diese „weltweit bislang einzigartige Konstruktion“ hat die Firma sich deutschland- und europaweit patentieren lassen.

Symens verspricht, dass die von seinem Unternehmen konstruierte Ro-Ro-Brücke so nahezu jederzeit verfügbar ist. „Das gilt – egal bei welchem Wetter. Und sollte wider Erwarten doch einmal ein Zylinder ausfallen, kann die Brücke mit Hilfe des Schwimmkörpers immer noch durch den Tidenhub gesteuert werden.“

Nyblad wiederum hofft nach diesem Auftrag auf weitere Wasserbau-Großprojekte. „ Eine spezielle Halle dafür haben wir jetzt ja, wir liegen direkt am Wasser. Wir sind zuversichtlich, dass da noch mehr kommt“, sagt Projektleiter Thorsten Eden.